Erfahren Sie mehr über die Flora und Fauna des Gartens. 

Genießen Sie die Vielfalt in unserem Mehrgenerationengarten. Finden Sie im Garten Blütenpflanzen, wie Stauden, Sommerblumen oder Wildpflanzen.


Garten-Pflanzen

  • Stauden: Stauden sind i.d.R. mehrjährige Blütenpflanzen. Ihre verschiedenartigen Wurzelstöcke überwintern in der Erde. Man unterscheidet sie nach ihren Anforderungen an den Standort. 
    Eine Vielzahl an einheimischen Stauden gibt es auch hier im Garten. Informieren Sie sich bei unserem Garten-Planzen-Special: ⑥ Vielfalt Bauerngarten
  • Sommerblumen: Viele ein- und mehrjährige Sommerblumen erfreuen während der Sommermonate durch ihre Farben- und Blütenvielfalt, z.B. Petunien, Geranien, Cosmea, Verbene, Blaukissen, Rosen, Hortensien.
  • Wildpflanzen: Wildpflanzen siedeln sich an Standorten, ohne menschliche Hilfe, an. Sie benötigen weder Bewässerung, Düngung noch Schädlingsbekämpfung. Im Gegensatz zu Kulturpflanzen passen sie sich, den Umweltgegebenheiten an. Eisenhut, Adonis, Echter Eibisch, Gemeine Akelei, Ackerrittersporn, Karthäusernelke, Winterling Pechnelke, Wilde Malve, Wiesenküchenschelle, Große Fetthenne…
  • Naturgarten: Der Naturgarten achtet auf Artenvielfalt und auf ein ganzjähriges Nektarangebot. Im Naturgarten finden sich heimische Pflanzen, Insekten und Käfer, die voneinander profitieren. Für jeden Standort gibt es geeignete heimische Pflanzen. Der Naturgarten gilt als Geschenk der Natur. Die Gestaltung ist naturnah. Hier wird auf Wildtiere und Wildpflanzen besonders geachtet.


Garten-Tiere

Achten Sie aufmerksam auf die Garten-Tiere, wie Insekten, Vögel oder Säugetiere. Lauschen Sie dem Gesang der Singvögel, beobachten Sie Biene und Hummel beim Bestäuben der zahlreichen Blütenpflanzen oder eine Eidechse beim Sonnenbaden.

Insekten

Auf der Suche nach Nahrung bestäuben Insekten Pflanzen. Im Laufe von Millionen Jahren haben sich Blüten und Insekten aneinander angepasst. Es gibt Blüten, die nur von bestimmten Insektenarten bestäubt werden können. Auf der Suche nach Nahrung hat jede bestäubende Insektenart ihre eigenen Vorlieben. Insekten lieben Farben. Deshalb sollten im Garten von März bis Oktober viele heimische Pflanzen in vielen Farben und mit unterschiedlichen Blütenformen wachsen, die  im Wechsel blühen. Ein blühender Naturgarten ist ein Paradies für die Insekten.

  • Bienen: Honigbienen leben in einem Staat (Volk) und sind bekannt für den Honig, den sie produzieren. Bienenarten, die alleine und nicht in einem Staat leben, werden unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst. Bienen sind wichtige Bestäuber der Pflanzen. Große Monokulturen und Umweltgifte bedrohen sie. Deshalb werden immer mehr Blühwiesen für sie angelegt.
  • Hummeln: Hummeln benötigen ein ununterbrochenes Nahrungsangebot von Frühjahr bis zum Herbst. Auch sie benötigen ein gutes Angebot an Pollen und Nektarquellen.
  • Schmetterlinge und Falter: Es gibt Tagfalter und  Nachtfalter. Sie tanzen über die Blüten und Wiesen. Sie ernähren sich von Pflanzensaft, Honigtau oder Saft von faulem Obst.
  • Fliegen und Mücken: Sie sind Zweiflügler, die Kadaver erschnüffeln und beseitigen, Pflanzen bestäuben, Abwässer klären, Schädlinge töten. Sie selbst dienen als Nahrung für Vögel und Fische. Wir Menschen empfinden sie meistens  als lästig.
  • Käfer: Käfer gibt es überall auf der Erde. Sie ernähren sich von Pflanzen, verwesten Teilen, Holz, Aas oder Kot. Sie besitzen Flügel, mit denen sie mehr oder weniger gut fliegen können.
  • Wanzen: Wanzen sind Insekten mit Stechrüssel, die sich hauptsächlich von Pflanzensäften ernähren. Bei Gefahr sondern sie ein übel riechendes Sekret aus. Sie lieben es warm und trocken. Bestimmt kennst du die Baumwanzen, die sich im Herbst an warmen Hauswänden aufhalten.
  • Ameisen: Ameisen leben in Erd- oder in Hügelnestern als Staaten zusammen. Es gibt weltweit mehr als 10.000 verschiedene Arten.

 

Vögel

Die Vögel, wie wir sie heute kennen, entwickelten sich vor ungefähr 150 Millionen Jahren. Weltweit soll es mehr als 10.000 Arten geben, viele davon gefährdet. Im Pfälzerwald, auch in Hochspeyer, ist eine Vielzahl an Vögeln heimisch. Pssst – sei leise und aufmerksam. Vielleicht setzt sich ein zwitschernder kleiner Piepmatz direkt in Deine Nähe, vielleicht triffst Du auf: Blaumeise, Buchfink, Amsel, Haussperling (Spatz). Grünfink, Rotschwänzchen und andere.                                                                                                                                                                                                                                              

 

Säugetiere

Vor rund 180 Millionen Jahren entwickelten sich ca. 5000 Arten, die sich in Größe und Aussehen stark unterscheiden. Säugetiere sind Wirbeltiere, die ihre Jungen lebend gebären und mit Milch säugen. Die meisten Säugetiere sind Landtiere mit einem Fell, das die Körpertemperatur vor der Umgebungstemperatur schützt. Diese Arten gibt es auch in Hochspeyer:

  • Maulwurf: Er ist ganz ein fleißiger Buddler, der in Gängen unter der Erde lebt. Lerne ihn kennen, besuche ihn bei unserem Garten-Tier Special: ② Leben im Untergrund
  • Eidechse: Sie badet gerne in der Sonne, frisst Spinnen und versteckt sich in Nischen.
  • Fledermaus: Fledermaus und Flughund sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Es gibt 1.000 Fledermäuse weltweit.
  • Siebeschläfer: Er ist ein nachtaktives Nagetier, lebt in großen Gärten, Laubwäldern und unter Dächern.